Stadtteilentwicklung
Die Motive der klassischen, städtebaulichen Ordnung aus den 60er Jahren wurden durch den Vorbau einer Sekundärstruktur aus Stahl mit Balkonen und Abstellräumen an den Wohn- fassaden der 17 viergeschossigen Plattenbauten fortgesetzt. Hinzu kommt die vollständige Ver- glasung der Treppenräume mit neuen, funk- tionalen Hauseingängen. Durch Veränderung der Dächer und Giebel im Zuge der Wärmeschutz- maßnahmen konnte der ursprüngliche Entwurfs- gedanke sog. ?eingelegter Dächer? umgesetzt werden. Die neuen stehenden Rechteckformate der Giebel wurden so zum Leitmotiv der Farb- gestaltung; in Ost-West-Richtung mit kühlen und in Nord-Süd-Richtung mit warmen Farbtönen, so dass an jeder Stelle der Siedlung eine andere rechtwinklig zueinander stehende Farbkomposition entsteht und das Quartier im grünen Umfeld lebendig gestaltet. So wurde den einfach strukturierten Baukörpern ein individuelles Gesicht und dem Quartier im Dortmunder Norden ein neues ein neues Stadtteil-Image gegeben.

